Am Freitag, 1. Februar, besuchte Arnd Brüning die 11. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik des Wirtschaftsrates der CDU in Berlin und war ganz nah dran an den Entscheidern der Branche. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sowie EU-Energiekommissar Günther H. Oettinger, Bundesumweltminister Peter Altmaier und zahlreiche namhafte Akteure aus dem In- und Ausland zählten ebenso zu den geladenen Teilnehmern.
Der Wirtschaftsrat nutzte die traditionelle Klausurtagung, um sein „Marktintegrationsmodell für erneuerbare Energien“ vorzulegen. Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates, sieht das Papier als ersten konkreten Lösungsvorschlag, um die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mit einer klaren marktwirtschaftlichen Ausrichtung anzugehen. „Wir benötigen zügig einen geeigneten Rahmen, um die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien voranzubringen und gleichzeitig einen ganzheitlichen, europatauglichen Marktmechanismus, der konventionelle Erzeugung, erneuerbare Energien, Speicher und Lastmanagement vereint“, forderte Lauk. Für den Wirtschaftsrat sei es dabei von grundlegender Bedeutung, den Staatsinterventionismus in der Energiewirtschaft zurückzudrängen, marktwirtschaftliche Elemente zu stärken und die Kosten der Energiewende zu dämpfen.
Der Wirtschaftsrat wolle mit dem vorgestellten Papier nicht den in den letzten zehn Jahren eingespielten Strommarkt abrupt verändern, sondern durch behutsame Gesetzes-Anpassungen schrittweise weiterentwickeln. Die enorme Dynamik des Ausbaus stelle aber zwei wesentliche Anforderungen an eine zukunftsfähige Strommarktreform: Marktintegration und Systemintegration der erneuerbaren Energien. Für beide Elemente biete das Marktintegrationsmodell des Wirtschaftsrates einen konstruktiven Lösungsvorschlag.
Den gesamten Inhalt des Marktintegrationsmodell finden Sie >>hier<< zum Nachlesen.